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Sonntag, 17. Februar 2019

Singapur / Weltreise mit Baby

Hallo Zusammen! (:

Singapur ist für uns das letzte Land auf unserer großen Reise und wir sind begeistert! (:
Obwohl wir ja eher Naturmenschen sind und Städte zwar interessant finden, uns es dann jedoch trotzdem immer wieder in die Natur zieht, sind wir dennoch richtig von Singapur erstaunt.
Die Stadt ist so wunderbar und bietet so viel grün, so viele kleinere und größere Erholungsoasen für ihre Bewohner.

Insgesamt sind wir eine Woche in Singapur gewesen. Während viele Singapur oft nur als Stopover nutzen, hätten wir sogar noch länger bleiben können. Wir haben unsere Zeit wirklich sehr, sehr genossen.

Singapur ist für Asien sehr teuer. Wir sind auch immer damit konfrontiert worden, dass Singapur sehr teuer sei, ähnlich ging es uns bei Japan. Wenn man wie wir, jedoch aus einem Land kommt, indem die Lebenshaltungskosten und der Verdienst eher hoch sind, dann ist Singapur eher europäischer Standard.

Wir haben so viel gesehen und erlebt. Am meisten haben es uns die vielen Parks und Wasserspielplätze angetan. Wir haben so viele wunderschöne Stunden dort verbracht. Merlin hat es so genossen, bei der Wärme zu plantschen. (:

Die berühmten "Gardens by the Bay" haben wir uns bei Tag und auch bei Nacht angeschaut. Wir sind durch den Flower Dome und den Cloud Forest gelaufen. Dies sind zwei große Glaskuppeln, in denen viel angepflanzt wurde und auf den Klimawandel und seine Folgen hingewiesen wird.
Nachts werden die großen Metallbäume angestrahlt und eine Lightshow findet jeden Tag kurz nach dem Sonnenuntergang statt. Das war richtig, richtig toll.

Auch zum berühmten Wahrzeichen Singapurs sind wir gelaufen und waren beim "Merlion". Das ist eine Fantasiefigur aus einer Meerjungfrau und einem Löwen. Der Downtown von Singapur ist sehr modern und so, so sauber. Nirgends liegt Müll herum, was für Asien keine Selbstverständlichkeit ist.

Einen Tagesausflug haben wir zum Tree Top Walk unternommen. Dort leben ganz viele Affen und wir konnten über eine ca. 250m lange Hängebrücke laufen und den Ausblick auf Singapur genießen. Zudem ist dieser Wald eines der Wasserreservoirs von Singapur. Es waren nicht viele Menschen dort und wir waren ausgiebig im Wald spazieren.

Zudem sind wir in Singapurs Zoo gegangen. Merlin liebt es sich Tiere anzuschauen. Der Zoo ist wunderschön und die Tiere leben relativ frei. Es werden viele natürliche Begrenzungen, wie Dämme oder Wassergräben eingesetzt, anstatt hoher Zäune.

Singapur hat so viel zu bieten und wir hätten noch viel mehr unternehmen können. Aber leider vergeht eben auch eine Woche sehr schnell. (:

Bis bald,
eure Weltenbummler






Freitag, 8. Februar 2019

Kuala Lumpur, Malaysia / Weltreise mit Baby

Hey Allerseits! (:

Nach den erlebnisreichen und wanderintensiven Tagen in den Cameron Highlands, sind wir nach Kuala Lumpur weiter gefahren.

Wir werden uns in den nächsten Tagen etwas Luxus gönnen, der hier durchaus erschwinglich ist. (:
Wir wohnen im 37. Stock eines tollen Hotels mit Skypool und Aussicht auf die Petronas Towers. Wow, was für ein Ausblick! Unglaublich! (:

Die Petronas Towers sind das Wahrzeichen Malaysias Hauptstadt und die (!) Sehenswürdigkeit in Kuala Lumpur.
Die Petronas Towers sind die höchsten Zwillingstürme der Welt. Das Gebäude ist 455m hoch und hat 88. Stockwerke.

Das Gelände um die Petronas Towers ist einfach nur cool und so kinderfreundlich. Eine große Parkanlage mit mehreren riesigen Spielplätzen und sogar einem Wasserspielplatz laden zum Verweilen ein. Wir haben hier wirklich tolle Stunden verbracht und Merlin hatte super viel Spas! (:

Einen Tagesausflug haben wir zu den Batu Caves unternommen.
Diese kann man ganz leicht mit dem Komuter erreichen.
Uns hat es so mittelmäßig dort gefallen. Die Natur ist natürlich perfekt mit der großen Höhle und den Felswänden jedoch fiel uns die Unvollkommenheit menschlicher Bauweise auf. Die riesige goldene Statue davor war schon beeindruckend und die bunten Hindu Tempel auch, aber es war irgendwie nicht so richtig stimmig und passte unserer Meinung einfach nicht in die Natur.
Zudem war es leider sehr vermüllt und viele Besucher schmeißen ihre Plastikflaschen einfach auf den Boden. ):

Cool waren die vielen Affen, die auf dem Gelände frei herum laufen. Leider spielen und nagen sie an dem Plastik und schleppen die billigen Plastiktüten weiter in die Natur hinein.

Kuala Lumpur ist eine riesige, moderne Metropole. Umso nachdenklicher macht es uns, denn wir sahen, in den Cameron Highlands, Menschen in einfachsten Bambushütten ohne Elektrizität und fließendem Wasser, leben. Ein krasser Gegensatz.

Malaysia hat uns definitiv sehr gefallen und wir möchten irgendwann auch noch Borneo entdecken. Denn dazu reichte diesmal leider unsere Zeit nicht aus.

Eure Weltenbummler



Cameron Highlands, Malaysia / Weltreise mit Baby

Huhu ihr Lieben! (: 

Nachdem wir seit Monaten in wärmeren Gefilden reisen, sehnten wir uns nach etwas Abkühlung. Den perfekten Ort hatten wir dafür gefunden, die Cameron Highlands. 
Dieser untypisch malaysische Name, ist dem brituschen Landvermesser William Cameron gewidmet, der diesen Landstrich 1885 in Malaysia entdeckt hat.

Wir reisten mit dem Bus an und es ging ganz viele Serpentinen den Berg hinauf. Unser Halt hieß Tanah Rata und diese Stadt liegt auf 1440m. Aufgrund der Höhe hat man mitten in den Tropen ein wunderbares kühles Klima. Tagsüber steigt das Thermometer auf ca. 25°C, während es nachts auf 10°C-15°C absinkt. 

Die Cameron Highlands sind für ihre herrlichen Teeplantagen bekannt und es ist ein Genuss für die Augen. Das saftige grün, soweit das Auge reicht und das Wandern zwischen den Teeplantagen ließ uns total zur Ruhe kommen. Es war einfach wunderbar dort spazieren zu gehen, den Teebauern beim Ernten zuzusehen und auf der B.O.H. Teeplantage haben wir sogar einiges über die Teeproduktion erfahren. 

B.O.H. wird oftmals von vielen Malayen als "Best of Highlands" gedeutet. Das könnte auch stimmen. Um genau zu sein, geht der Name jedoch auf das chinesische Wort "boh" zurück, das soviel bedeutet wie "wertvoll". Die Teebäume stammen ursprünglich auch aus China und diese Bäume sind unwahrscheinlich effizient. Es können alle drei Wochen frische Teeblätter geerntet werden. Die Bäume werden aus diesem Grund auch klein gehalten, dass sie an Büsche erinnern, denn je größer der Baum, desto weniger Blätter wachsen. 

Wir konnten sogar die Fabrik besichtigen und eine gratis Führung bekommt man auch. Für die Herstellung werden noch die alten Maschinen von 1935 verwendet. Der Tee ist dennoch vorzüglich. (: 

Zudem wachsen in den Highlands ganz viele Erdbeeren, aber auch andere Obst- und Gemüsesorten werden angebaut. 

Die Highlands sind auch ein toller Ort um wandern zu gehen. Wir haben ausgiebige Dschungelwanderungen gemacht und dabei ging es wirklich komplett durch den tiefsten Dschungel. So cool! Es gibt Wasserfälle und Plantagen zu bewundern. Wir wanderten am Robinson Wasserfall vorbei, um dann tief in den Dschungel einzudringen. (:

Unser Besuch hat uns sehr gut gefallen und wir sind froh hier gewesen zu sein. (: 

Eure Weltenbummler



hu

Mittwoch, 6. Februar 2019

George Town, Malaysia / Weltreise mit Baby

Huhu alle Zusammen! (:

Nach einer ziemlich turbulenten Anreise von Koh Phangan nach George Town, sind wir endlich angekommen und genießen die Insel. George Town ist die größte Stadt auf der malaysischen Insel Penang.

Wir nahmen um 7:00 die Fähre von Koh Phangan aufs Festland. Dort stiegen wir entspannt in unseren Minibus. Wir freuten uns schon, dass es direkt los ging. Hehe Zu früh gefreut, denn nach ca. 2 Stunden Fahrt war diese erst einmal zu Ende. Wir waren an irgendeinem Busterminal in Thailand gelandet - ich weiß nicht mehr, wie der Ort hieß. (:
Wir sollten nun in einen anderen Minibus umsteigen und warteten ca. 2 Stunden bis der Bus voll war. :D Na ja, also schauten wir uns etwas um und genossen es die Thailander zu beobachten, denn das war "local life" pur. (:

Spät am Nachmittag kamen wir in Hat Yai an, unserem Tagesziel. Dieser Ort ist nah an der malaysischen Grenze und wir verbrachten die Nacht im Bahnhofshotel, um am nächsten Morgen unsere Reise fortzusetzen.

Unser zweiter Reisetage gestaltete sich viel einfacher. Wir fuhren mit dem Zug mitten durch den thailändischen Dschungel bis zur Grenze in Padang Besar. Die Ein- und Ausreisestempel erhielten wir unkompliziert direkt im Bahnhofsgebäude. Dazu wurden schon fast labyrinthähnliche Wege angelangt, um Thailand von Malaysia zu trennen. (:

Weiter ging es dann mit dem Zug bis nach Butterworth. Dort stiegen wir dann in die Fähre nach George Town. Die Überfahrt kostete 0,20€. (:

In George Town haben wir eine wunderbare AirBnB im 24. Stock und einen super Ausblick auf den Hafen und das Meer. So toll!

George Town ist so cool, genauso wie wir es uns vorgestellt haben. Die coole StreetArt begeistert uns und wir machen witzige Bilder davor. (:
Es macht einfach Spaß durch die Gassen der Stadt uns treiben zu lassen. Es sind kleine Gassen mit Gebäuden aus der Kolonialzeit und wir sind von ihrem Multi-Kulti Flair beeindruckt.
Hindu-Tempel und Buddha Statuen teilen sich die Straße mit Kirchen und Moscheen und jede Glaubensrichtung hat ihre Daseinsberechtigung. Jeder betet dort, wo es sich für ihn richtig anfühlt. Eine wunderbar tolerante und offene Stadt!

Wir sind begeistert!






Eure Weltenbummler

Sonntag, 3. Februar 2019

Koh Phangan, Thailand / Weltreise mit Baby

Huhu alle Zusammen! (:

Thailand hat wunderschöne Inseln und weil wir uns auf Koh Samui so gut erholt und das Inselleben so sehr genossen haben, dachten wir die Nachbarinsel auch noch zu besuchen.

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir haben in einem kleinen Bungalow gewohnt, die Anlage hatte einen super Pool mit Blick auf das Meer und wir konnten uns für 200 Baht / pro Tag einen Roller mieten.

Wir haben viele Stunden am Pool verbracht und am Strand. Merlin liebte es den Sand zu spüren, zu krabbeln, seine ersten Schritte zu machen und alles zu entdecken. Wir bauten Sandburgen mit tiefen Wassergräben und Merlin hatte riesen Spaß mit seinen Füßen in den Wassergräben zu plantschen. (:

Ein wirkliches Highlight war unsere Rollerfahrt quer über die ganze Insel. Dabei haben wir so viel gesehen. Wir besuchten den Phaeng Waterfall und mehrere Strände, u.a. den Haad Yao und den Secret Beach. Die strahlend weißen Sandstrände auf der Insel sind wirklich traumhaft.

Nachdem wir es uns nicht getraut haben, auf Bali Roller zu fahren, haben wir es auf Koh Phangan gewagt. (: Es war kaum Verkehr auf der Insel, schon gar nicht in der Inselmitte und so ließ es sich super fahren. Wir sind jedoch auch mit maximal 35km/h über die Insel gefahren. Die Straßen waren zum Teil so steil, dass es sich anfühlte, als fuhren wir eine Achterbahn herauf oder herunter. :D

Nachdem wir zwei Wochen uns entspannt und das Meer genossen haben, setzen wir zu erst mit der Fähre aufs Festland über und fahren schließlich mit dem Bus weiter nach Hat Yai.

Viele Grüße,
eure Weltenbummler


Mittwoch, 23. Januar 2019

Bangkok und Koh Samui, Thailand / Weltreise mit Baby

Hallo alle Zusammen! (:

Wir haben uns spontan entschieden von Phnom Penh nach Bangkok zu fliegen. Wir sind mit einem Tuk Tuk zum Flughafen gefahren und hatten einen kurzen Flug nach Bangkok. Somit mussten wir nicht lang in einem Bus sitzen und auch noch die Grenze überqueren, was manchmal ja etwas länger dauern kann. ;)

Die ersten drei Tage haben wir gemütlich in Bangkok verbracht. Wir waren in einer tollen AirBnB und unsere Vermieterin bereitete uns täglich Obstteller zu. Sie war so nett, unfassbar!

Bangkok hat uns leider nicht gut gefallen. Die Stadt ist laut, es gibt viele Obdachlose, der Smogpegel ist so hoch und für mich das absolute Lowlight, der allgegenwärtige Sextourismus. Ich fand es so widerlich, die ekligen weißen Männer zu sehen, die sich von ein, zwei oder drei Thailänderinnen umgarnen ließen. Wir hatten das Gefühl, dass in den Bars zu jeder Tages- und Nachtzeit Party gemacht wird und die Männer auch noch stolz mit den mitleiderregenden Frauen posieren oder durch die Straßen laufen. Einfach nur widerlich!

Unser erstes wunderschönes Ziel in Thailand ist die Insel Koh Samui.
Wir entschieden uns mit dem Nachtzug, dem Bus und der Fähre anzureisen. Es war eine lange Anreise, aber alles hat wunderbar funktioniert. Wir sind noch nie mit einem Nachtzug gefahren, aber es war einfach toll! Merlin und ich haben unten in einem Bett geschlafen und Philipp machte es sich über uns bequem. (:
18:00 sind wir los gefahren und 7:00 waren wir in Surat Thani.
Von dort nahmen wir den Bus bis zur Fähre und anschließend ging es nach Koh Samui. (:

Koh Samui gefällt uns so gut! Wir haben ein super tolles Hotel mit mega leckerem Frühstück. Das Hotel hat sogar ein Spielzimmer und drei tolle Pools.

Resorturlaube sind ja eigentlich gar nicht unser Ding und wir haben es auch noch nie gemacht. In Thailand bietet es sich jedoch an. Hehe Na ja und wir haben ja auch nicht den ganzen Tag am Pool verbracht, wobei doch schon viele Stunden. Hihi

Wir besuchten den Big Buddha, eine riesige goldene Buddha Statue. Jedoch ein ziemlicher Touristenmagnet und total überlaufen. Zusätzlich kommen noch die vielen Verkäufer, die dir alle den schönsten Sarong verkaufen wollen. ;) Wir nehmen es mit Humor.

Wir hatten wieder einmal sehr großes Glück und der Sturm Pabuk hat Koh Samui nur leicht getroffen, es gab keine größeren Schäden und wir konnten eine wunderbare Zeit hier verbringen.

Bis bald,
eure Weltenbummler



Mittwoch, 16. Januar 2019

Phnom Penh, Kambodscha / Weltreise mit Baby

Hallo alle Zusammen! (:

Unser zweiter Halt in Kambodscha ist Phnom Penh.
Wir finden Kambodscha ganz toll und freuen uns so, hier zu sein. Irgendwie ist es schon ein ziemlich exotisches Land, in dem noch nicht so viele Touristen sind.

Phnom Penh ist die Hauptstadt Kambodschas und wir möchten hier besonders auf die Spuren der Roten Khmer gehen. Welch' grausiges Schicksal den Kambodschanern widerfahren ist, was gerade einmal 40 Jahre her ist, lässt uns erschauern.

Wir besuchen das Tuol Sleng Genozid Museum, was früher als Schule genutzt wurde - bis die Rote Khmer alle Schulen, Krankenhäuser und öffentliche Gebäude schließen ließ. Niemand durfte mehr eine Schule besuchen, Lehrer, Intellektuelle, Schriftsteller, Ärzte wurden hingerichtet. Die Rote Khmer rund um ihren Anführer Pol Pot wollte einen einfachen autarken kommunistischen Bauernstaat errichten. Für seine grausigen Pläne überzeugte Pol Pot besonders die junge Landbevölkerung, die eh keinen Zugang zu Bildung hatte.

Das Tuol Sleng wurde als Gefängnis und Folteranstalt genutzt. Es war grausig durch die Zimmer zu gehen. In vielen Zimmern stand noch das original Bett, in dem unzählig viele Menschen gefoltert wurden. Sie durften dabei keinen Laut von sich geben, ansonsten drohten noch schlimmere Strafen. Besonders fürchterlich ist die Vorstellung, dass viele mit Elektroschocks, Düngemittel, Gliedmaßenverstümmelungen und unzähligen Schlägen gefoltert wurden. Sie sollten Verbrechen gestehen, die sie nie getan hatten. (Einfachen Menschen wurden Spionagetätigkeiten unterstellt oder das Zusammenarbeiten mit dem amerikanischen Geheimdienst.) Total absurd. In ihrer Verzweiflung gestanden viele und wurden anschließend "legitim" ermordet.

Zudem besuchten wir noch eines der unzähligen "Killing Fields". Es war erschütternd zu erfahren, dass täglich bis zu 300 Menschen auf Lastwagen angekarrt und direkt ermordet wurden. Bis irgendwann 1979 es zu viele wurden und sie eine Nacht auf ihren Tod warten mussten. Sie wurden brutal erschlagen mit jeglichen Gegenständen, Äxte oder Bambusstangen waren besonders beliebt. Erschossen wurde nahezu niemand, da die Patronenhülsen zu teuer waren.
In riesigen Löchern, bis zu 5m tief wurden sie einfach verschüttet. Auch heute sind die Löcher noch vorhanden.

Besonders schlimm und der Gipfel der Traurigkeit ist die Ermordung 1000er Babys und Kleinkinder. Ganze Familien wurden somit ausgelöscht, damit ihre Kinder später keine Rache nehmen konnten. Die hilflosen Babys wurden an den Beinen gepackt und solang gegen einen Baum geschleudert, bis sie verstarben. An diesem Baum fand man Haar-, Gehirn- und Blutreste. Unvorstellbar grausam!

Es ist wichtig, dass die Kambodschaner ihre Geschichte aufarbeiten und auch Touristen daran teilhaben können.

Uns bleibt nur die Hoffnung, dass dies niemals wieder passiert.

Phnom Penh an sich hat eher weniger zu bieten. Es gibt ein paar große Statuen, einen großen Buddhistentempel und kleinere Parks. Mit dem Tuk Tuk uns durch die Stadt fahren lassen, hat super viel Spaß gemacht. Es ist günstig und wir nutzten immer die Grab-App.

Kambodscha hat bei uns für immer einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Eure Weltenbummler

Sonntag, 6. Januar 2019

Siem Reap, Kambodscha / Weltreise mit Baby

Hallo ihr Lieben! (:

Wir sind in Kambodscha. Wie cool ist das denn?! Wir können es noch gar nicht richtig glauben.

Von Denpasar auf Bali sind wir nach Siem Reap geflogen. Das ist die Stadt ganz in der Nähe von Angkor Wat. Angkor Wat ist ein riesen Highlight, was schon lang auf unserer Sehenswürdigkeitenliste steht. (:

Nachdem wir mit einer Stunde Verspätung ankamen, mussten am Flughafen erst einmal die ganzen Einreiseformalitäten geregelt werden. Wir hatten vor der Einreise kein Visum beantragt, sondern erworben das "Visa on Arrival" direkt am Flughafen und das dauerte. Es kamen drei Flugzeuge nahezu zeitgleich an und fast jeder Passagier bewarb sich für das "Visa on Arrival".

Wir mussten insgesamt drei Formulare pro Person ausfüllen ... Das dauerte. Hehe Ein Passbild benötigten wir und pro Person $30.
Nun haben wir ein schickes Visum in unserem Pass. (:

Am Flughafen wurden wir von unserem Tuk Tuk Fahrer in Empfang genommen, der uns direkt zu unserer Unterkunft brachte.

Hier empfehlen wir die "Grab App". Sie funktioniert super und ist echt easy. Man gibt seinen Standort ein und sein Ziel, es wird einem der Preis angezeigt und wie lang es dauert bis der Tuk Tuk Fahrer bei dir ist. Wir warteten nie länger als 1(!!) Minute. Es gibt so viele und irgendwo ist immer einer in deiner Nähe. Anschließend kann man bar oder per Kreditkarte bezahlen und die Fahrt kann beginnen. (:

Wir hatten super viel Spaß in Siem Reap. Das Highlight war, dass unsere Unterkunft uns gratis Fahrräder zur Verfügung stellte. Wir haben Angkor Wat mit dem Fahrrad erkundet. Was für ein Spaß! Die einzelnen Tempel liegen sehr weit auseinander, deswegen ist es ratsam ein Fortbewegungsmittel zu haben. Die meisten Leute entscheiden sich für einen privaten Tuk Tuk Fahrer. Nachdem wir jedoch auf Bali ständig einen Fahrer benötigten, genossen wir das Freiheitsgefühl total. Unsere Bikes waren verrostet, ohne Gangschaltung und Bremsen ... es hat jedoch mega viel Spaß gemacht! (:

Angkor Wat ist wirklich großartig. Die Tempel sind wunderschön mit ihren vielen detailreichen Verzierungen. Ab und an sieht man Mönche vorbei laufen.

Wir schlenderten durch die Tempelanlagen und fuhren immer weiter mit dem Bike. Die Tempel sind auch alle unterschiedlich und manche werden von der Natur schon stark zurück erobert. Das war toll zu sehen. Der Tempel "Ta Prohm" hat uns am besten gefallen. Der Tempel wird sehr der Natur überlassen und Bäume sind schon über die Mauern gewachsen. Richtig mystisch! (Dort wurde auch Tomb Raider gedreht.)

Der Eintritt für Angkor Wat ist nicht günstig. Die Preise wurden 2017 angehoben. Wir haben für einen 3-Tagespass pro Person $62 bezahlt. Kambdoschaner dürfen die Tempel weiterhin kostenlos besuchen. (:

Kambodscha ist so toll! Wir freuen uns so sehr dieses wunderbare Land besuchen zu dürfen, welches neben Thailand so wenig Aufmerksamkeit bekommt.

Eure Weltenbummler

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Gili Air, Indonesien / Weltreise mit Baby

"Have a holly, jolly Christmas - it's the best time of the year!"

Wir hatten ein wunderschönes Weihnachten, in einer Region unserer Erde, wo Weihnachten gar nicht gefeiert wird. Hihi

Wir sind von Bali aus mit dem Speedboat nach Gili Air gefahren. Unsere Reise startete in Ubud mit einem vollgepackten Minivan nach Padang Bai. Von dort fuhr das Speedboat ab und zwei Stunden später waren wir auch schon auf Gili Air.
Die Überfahrt war heftig. Der Wellengang war so hoch und es hat wie verrückt auf dem kleinen Boot geschaukelt. Das war nicht so lustig. Zum Glück sind die zwei Stunden irgendwie vorüber gegangen. (: Die Crew verteilte non-stop kleine schwarze Plastiktüten an die Passagiere. :D

Es hat sich jedoch gelohnt.
Wir sind wieder einmal in einem kleinen Inselparadies angekommen.
Gili Air ist winzig und wir waren eine Woche da. Wir hatten genügend Zeit jeden Winkel der Insel zu erkunden, jede kleine Straße entlang zu schlendern und ganz viele Stunden im Pool zu verbringen. Es war ein Genuss! (:

Gili Air ist nach dem doch relativ hektischen Roller-Lifestyle auf Bali die pure Erholung, denn es gibt keine Roller. Hihi Stattdessen ist das Hauptverkehrsmittel ein klassischer Pferdewagen. Damit werden die ankommenden Touristen von der Fähre abgeholt und zur Unterkunft gefahren. Wir sind den 1km allerdings gelaufen. (:
Zudem fahren viele Fahrräder und sehr wenige Elektroroller über die Insel.
Auch hier staunten wir, als wir 10jährige Kinder mit dem Elektroroller fahren sahen, wobei dies wohl weitaus sicherer ist, als für die Kinder auf Bali.

Jedoch liegt auch hier enorm viel Müll herum. Das ist wirklich erschreckend und brachte uns immer wieder zum Reflektieren unseres eigenen Plastikkonsums und wie wir diesen noch mehr reduzieren können.

Wir haben auf Bali und auch auf Gili Air eine Initiative der "Trash Heros" gesehen. Dabei versammeln sich Locals und Touristen um Müll aufzusammeln. Das ist natürlich super, aber irgendwie auch ein kleiner Fisch schwimmend gegen den großen Strom. Dennoch steter Tropfen höhlt den Stein - aber es müsste noch viel mehr getan werden. Let's rebell against plastic!

Wir hatten eine traumhafte Unterkunft und die Hälfte der Woche sogar für uns allein. Wir wohnten in einer typischen Hütte und hatten einen großartigen Pool!

Unser Tagesablauf sah in etwa so aus, das gebrachte Frühstück auf der Terrasse genießen, im Pool spielen, Merlin's Nickerchen, Mittagessen gehen, Spaziergang über die Insel, Pool und wieder in einen Warung zu Abend essen. Einfach nur herrlich! (:

Es gab jedoch auch ständige Stromausfälle, was an sich nicht weiter schlimm ist, würde die Klimaanlage nur nicht mit Strom laufen. Hihi
Etwas schlimmer waren die beiden relativ starken Erdbeben. Die ganze Hütte hat gewackelt und wir sind jedes Mal eilig nach draußen gestürmt. Zum Glück passierte dies immer nur tagsüber.

Der Strand auf Gili Air war leider nicht so schön, denn es liegt eben überall Plastikmüll herum. Dafür haben wir die Zeit umso mehr im und am Pool genossen, was mit Merlin eh viel schöner war.

Gili Air - we miss you already! (:

Bis bald,
eure Weltenbummler

Ubud, Bali, Indonesien / Weltreise mit Baby

Hello Bali! (:

Bali, wie anders du bist. (:
Wir sind das erste Mal in Indonesien und auch das erste Mal auf Bali. Um genauer zu sein, sind wir in Ubud gelandet.
Ubud ist im Zentrum der Insel und ein Hotspot für viele Digitale Nomaden, Leute, die sich vegan und vegetarisch ernähren oder Leute, wie wir, die einfach einmal das typische Bali-Feeling erleben wollen.

Bali ist wirklich speziell.
Es wird unwahrscheinlich lecker und gesund gegessen. Es gibt so viel Obst, Gemüse, Fruchtshakes und Smoothies für den kleinen Taler zu haben.

Bali ist aber auch laut.
Das Hauptverkehrsmittel auf Bali ist der Roller und mietet man sich keinen, kommt man nicht wirklich voran. Es gibt keinen öffentlichen Nahverkehr, also bleiben einem zwei Möglichkeiten: einen Roller mieten oder einen Fahrer. Wir haben uns für die zweite Variante entschieden und uns einen Driver für einen Tag gemietet. Dieser chauffierte uns für 500.000 Rupiah einen Tag über Bali. Wir besichtigten zwei Tempel und die berühmten Tegalalang Reisterrassen.

Einen Roller wollten wir uns nicht mieten. Es war uns einfach zu crazy. Es sind so viele Roller unterwegs, sie überholen rechts und links vom Auto, fahren über rote Ampeln, hupen was die Hupe hergibt und sitzen als fünfköpfige Familie auf diesem Scooter. Es ist für uns verrückt und gleichzeitig so interessant zu beobachten. Selbst wollten wir uns jedoch nicht in dieses Gewusel wagen, auch wegen Merlin.

Bali ist auch unglaublich verschmutzt. ):
Ich weiß nicht warum, aber wir haben den Eindruck, dass gefühlt jeder seinen Müll einfach irgendwo hinschmeißt. Überall liegt Müll herum, besonders irgendwelche Plastiktüten, Plastikflaschen, Plastik über Plastik. Zum Teil verbrennen sie einfach diese Müllberge an den Straßen, was unglaublich stinkt und qualmt.

Bali ist hinduistisch mit vielen traditionellen Zeremonien.
Jede Familie hat ihren eigenen Familientempel, deswegen gibt es auf Bali auch unwahrscheinlich viele Tempel. Jeder Familientempel hat mindestens drei kleine Tempel, die den Lebenszyklus repräsentieren, die Geburt, das Leben und den Tod. Diese Tempel werden täglich zwei Mal mit kleinen Opfergaben bestückt, etwas Reis, ein Keks, wenig Geld, Blumen und ein Räucherstäbchen wird angezündet.
Babys sind heilig, da sie glauben, dass ein wiedergeborener Ahne im Körper des Babys lebt.
Eine für uns ungewöhnliche Zeremonie wird im Alter von 17 Jahren abgehalten. Die jungen Menschen werden zu den Erwachsenen aufgenommen und ihnen werden die Schneidezähne abgefeilt, damit das Böse weggeht und sie rein in das Erwachsenalter starten können.

Bali ist sehr grün.
Alles grünt und blüht. Die Reisterrassen sind so wunderbar anzusehen, auch die Wasserfälle und die vielen Pflanzen, die überall in den Tempeln stehen.

Bali hat uns sehr gut gefallen und wir haben so viel gelernt, besonders über den Hinduismus.
Es gibt so viele interessante Glaubensvorstellungen und die ewige Suche nach dem Sinn des Lebens liegt in uns Menschen fest verankert. Was mir auf Bali mehr als bewusst geworden ist, ist die Tatsache, dass es jeder auf eine andere Art und Weise tut. Das ist so interessant, wie unterschiedlich Religionen und der Glaube an bestimmte Dinge sein können und doch sind wir alle so ähnlich, indem wir uns irdische Phänome zu erklären versuchen. Dies geschieht nur auf unterschiedliche Art und Weise.

Bis bald,
Eure Weltenbummler

Sonntag, 16. Dezember 2018

Narita, Japan / Weltreise mit Baby

Unsere Japanreise endet in Narita und wir hätten diese tolle Stadt fast gar nicht besucht, hätten wir nicht unseren letzten Tag vorm Abflug dort verbracht.
Der Flughafen ist nämlich in Narita und nicht in Tokyo selbst.

Narita ist wirklich super. Es ist sehr wenig los und wir sind durch den Stadtpark gelaufen, hatten diesen fast für uns allein und es gibt so viele Pagoden, Schreine und Tempel zu bestaunen.

Die Japaner werfen in eine Spendenlade immer etwas Geld hinein und beten dann zu Buddha. Dabei klatschen sie zwei Mal in die Hände und verneigen sich.
Die Tempel sind von innen auch wunderbar verziert und eine riesen Statue sitzt immer hinten in der Mitte des Tempels.

Unsere letzte Nacht in Japan verbrachten wir in einem schicken Hotel, direkt an der Metro gelegen, um einen kurzen Weg am nächsten Morgen zur Fahrt zum Flughafen zu haben.

Japan ist unwahrscheinlich toll, das Land hat soviel zu bieten, die kulinarischen Köstlichkeiten sind deliziös und die Japaner sind so nett.

Was uns in Japan aufgefallen ist, ist dass es kaum Kinderwägen gibt. Die Japaner tragen ihre Babys fast immer in der Trage. Das ist einfach viel praktischer. Die Straßen sind eng, das Verkehrsaufkommen hoch und einen Kinderwagen durch die engen bewuselten Gänge der Metro zu schieben, weniger angenehm.
Es war das erste Land, wo wir Babys und Kleinkinder so oft in Tragen sitzen sehen haben. Einfach toll! (:

Nun geht es auf ins nächste Land.
Sayonara Japan, wir sehen uns wieder! (:

Tokyo, Japan / Weltreise mit Baby

Hallo alle Zusammen! (:

Unsere Japanreise bringt uns nun auch noch nach Tokyo - die größte Stadt der Welt. Was für eine Metropole, 26 Millionen Menschen leben hier und die Fahrten mit der Metro sind zwischen den Halten so lang. Da bekommt man das Ausmaß dieser riesigen Stadt mit.

Wir haben uns ein paar Highlights von Tokyo angeschaut, denn um alles zu sehen, bedürfe es bestimmt zwei Wochen.

Wir waren an der Shibuya Station und haben uns die bekannte Kreuzung von Tokyo angesehen, sowohl von oben und wir sind selbst mehrmals drüber gelaufen.
An der Kreuzung liegt das Einkaufsgebäude "Magnet", von deren 8. Stock ist es einem kostenlos gestattet einen Ausblick auf die Kreuzung von oben zu bekommen. Ein wirklicher Geheimtipp. (:

Zudem haben wir uns das Gelände um den Imperial Palace angesehen und sind in den Gärten herum gelaufen. Wir konnten so auch einen schönen Blick auf die Skyline von Tokyo werfen.

Einen Ausflug nach Hakone und zum Ashi See haben wir auch unternommen. Hauptsächlich um den Mount Fuji zu sehen. Leider hatten wir hier etwas Pech, denn es war ziemlich bewölkt und wir konnten nur den Fuß des Fuji's sehen.
Schade, eigentlich ... aber nun haben wir einen Grund mehr um nach Japan zurück zu kehren. Vielleicht einmal zur berühmten Kirschblüte im März/April?

2015 ist der Fuji ausgebrochen und hat ein großes Schwefelfeld erzeugt. Es riecht stark nach Schwefel und es dampft überall. Wir sind mit der Seilbahn darüber gefahren und konnten uns die Schwefelfelder auch von Nahem ansehen.
Es werden auch Eier verkauft, die in Schwefelwasser gekocht werden. Beim Essen sollen sie einen Glück bringen und das Leben um 7 Jahre verlängern.

Unser kleiner Einblick in Tokyo hat uns sehr gut gefallen und wir kommen bestimmt noch einmal wieder, schon allein wegen dem Fuji. (: